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Im Kindergarten entwickeln sich Kinder durch Erkundung, Beobachtung, sinnliches Experimentieren und symbolische Darstellung.

In der Humboldt schätzen wir Freiraum und unterschiedliche Sprachen, die es uns ermöglichen, Beziehungen aufzubauen und den Aufbau von Wissen zu fördern.

Wir sind davon überzeugt, dass die SchülerInnen die Vielfalt des soziokulturellen Erbes Brasiliens und anderer Völker kennen und schätzen lernen müssen, damit sie zu kritischen, verantwortungsbewussten und kreativen BürgerInnen in verschiedenen sozialen Situationen werden können.

In diesem Zusammenhang wird das Erlernen einer Fremdsprache zu einer befreienden Kraft, die den Schülern Zugang zur globalisierten Welt und zu verschiedenen Informationsquellen und technologischen Ressourcen verschafft, sie für Begegnungen mit anderen Kulturen öffnet und ihre Sicht auf die Welt sowie ihre beruflichen und persönlichen Möglichkeiten für die Zukunft erweitert.

In der Humboldt beinhaltet dieses Konzept eine soziokonstruktivistische Sichtweise des Lernens.

Die plastische Eigenschaft des kindlichen Gehirns, d. h. die Fähigkeit des Kindes, innerhalb normaler kognitiver Muster zu lernen und sich an neue Situationen anzupassen, bedeutet, dass die Sprache(n), die ihm vermittelt wird/werden, erlernt werden kann/können.

Die Humboldt ist Teil einer deutsch geprägten Gemeinde, weshalb neben Englisch, Spanisch und Portugiesisch auch Deutsch als Unterrichtssprache gewählt wurde.

Auf der Grundlage des Prinzips, dass Kinder in dieser Altersgruppe äußerst neugierig und aufnahmefähig, offen für Neues und Entdeckungen sind, wird das Erlernen der deutschen Sprache auf spielerische, angenehme und unterhaltsame Weise entwickelt, so dass die Sprache für das Kind vertraut, angenehm, verständlich und sinnvoll wird.

Gruppen 2 und 3

Das Unterrichtsmodell für die Gruppe 2/3 (für Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren) beruht auf dem zweisprachigen Konzept des Spracherwerbs, das von Bezugspersonen geleitet wird. In diesem Kontext sind die SchülerInnen während des regulären Unterrichts zwei Sprachen ausgesetzt, mit einer Lehrkraft, die für Deutsch zuständig ist und nur in dieser Sprache mit den Kindern spricht, und einer anderen, die für Portugiesisch zuständig ist und nur in dieser Sprache mit den SchülerInnen spricht.

Dieses Konzept zielt darauf ab, das Erlernen einer Fremdsprache so natürlich wie möglich zu gestalten, da der gesamte Kontext des Alltagslebens in zwei Sprachen formuliert und erlebt wird. Alle Themenbereiche, die in unserer Praxis behandelt werden, finden sowohl auf Portugiesisch als auch auf Deutsch statt, so dass täglich eine zunehmende Herausforderung für das Verständnis entsteht, wobei die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers stets willkommen sind und individuell berücksichtigt werden. 

Gruppen 4 und 5

Das Unterrichtsmodell, das in den Gruppen 4 und 5 (für 4- und 5-Jährige) eingesetzt wird, entspricht dem Konzept der Schwerpunkträume (Portugiesisch/Deutsch). Es gibt also zwei Zweige: deutsch internationaler Zweig und bilingualer Zweig.

Der bilinguale Zweig legt den Schwerpunkt auf die portugiesische Sprache und folgt den nationalen Lehrplanrichtlinien (BNCC), sowie den Richtlinien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für das Erlernen von Fremdsprachen.

In diesem Fall wird der Schüler mit beiden Sprachen konfrontiert, jedoch mit mehr Vertiefungszeit in Portugiesisch, d.h. während der regulären Unterrichtszeit spricht der Klassenlehrer nur in dieser Sprache mit den SchülerInnen, während die andere Lehrkraft für die "Zweitsprache", Deutsch, zuständig ist.

Der deutsch internationale Zweig hingegen folgt den vom Kultusministerium im Einvernehmen mit der ZfA, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, aufgestellten Lehrplanrichtlinien und den nationalen Lehrplanrichtlinien für den Teil, der auf Portugiesisch angeboten wird.

In diesem Fall wird der Schüler mit beiden Sprachen konfrontiert, jedoch mit mehr Vertiefungszeit in Deutsch, d.h. während der regulären Unterrichtszeit spricht der Klassenlehrer nur in dieser Sprache mit den SchülerInnen, während die andere Lehrkraft für die "Zweitsprache", Portugiesisch, zuständig ist.

Dieses Konzept zielt darauf ab, das Sprachenlernen so natürlich wie möglich zu gestalten. Es ist hervorzuheben, dass in beiden Zweigen die englische Sprache in den Alltag der Kinder einbezogen wird.